Amokbremse

Die Amokbremse ist ein innovatives Sicherheitskonzept zur frühzeitigen Erkennung und kontrollierten Unterbindung gefährlicher Fahrmanöver. Ziel ist es, Amok- und Fluchtfahrten zu verhindern und Menschen im öffentlichen Raum besser zu schützen.

Technologie

Fahrzeuge werden weltweit immer wieder als Waffe bei Anschlägen missbraucht. Bestehende Assistenzsysteme sind bislang nicht darauf ausgelegt, gezielte Amok- oder Fluchtfahrten wirksam zu verhindern.

Die Amokbremse ist eine innovative Hardwarelösung, die als Multisensorfläche in Fahrzeuge integriert werden kann. Sensorflächen befinden sich geschützt an Karosserieteilen wie Stoßstange, Motorhaube oder Kotflügel.

Der Bordcomputer wertet kontinuierlich Sensordaten aus und erkennt mithilfe von Algorithmen oder künstlicher Intelligenz abnormales Fahrverhalten. Wird ein sicherheitskritisches Ereignis erkannt, kann das Fahrzeug automatisch kontrolliert abgebremst oder zum Stillstand gebracht werden.

Anwendungsgebiet

  • Verhinderung von Amokfahrten
  • Unterbindung von Fluchtfahrten
  • Schutz vor Angriffen mit Fahrzeugen
  • Erkennung von Kontrollverlust (z. B. medizinische Notfälle)
  • Unterstützung von Sicherheitsbehörden

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Eine detaillierte Beschreibung der Technologie steht als Technologieangebot zur Verfügung.

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Vorteile

  • Manipulationssichere Sensorflächen
  • Integration in bestehende Bordcomputer
  • Kommunikation über sichere Bussysteme (CAN, FlexRay)
  • KI-basierte Auswertung von Fahrverhalten
  • Schutz vor missbräuchlicher Nutzung von Fahrzeugen
  • Kompatibel mit zukünftigen autonomen Fahrzeugen

Regulatorische Ausrichtung

Das Projekt Amokbremse ist auf zukünftige regulatorische Anforderungen internationaler Behörden ausgerichtet.

  • UNECE Regulierungen (Europa)
  • NHTSA Anforderungen (USA)
  • Integration in zukünftige Fahrzeugsicherheitsstandards

Patentsituation

  • USA – US11447007B2
  • Deutschland – DE102017105441B3
  • Europa – EP3595946B1